Carlé Costa

Written by TGFPR. Posted in Konzerte, Konzerte Donnerstag 30. Mai 2019

Carlé Costa wurde 1959 in Uruguay geboren und wuchs in Argentinien auf. Er trat in 15 Ländern auf drei Kontinenten auf und präsentierte seine eigenen Kompositionen sowie ein großes Spektrum an Repertoire, an Orten wie zum Beispiel:

Er tritt regelmäßig als Solist, mit Orchester und als Improvisator in verschiedenen Konstellationen auf und ging mehrfach auf Tournee, gesponsert durch das Goethe-Institut und der Berliner Senatskanzlei. Weiterhin machte er Aufnahmen für nationale Fernsehsender aus Argentinien, Bolivien, Peru, Uruguay, Schweden, der Schweiz und Indien. CDs mit Aufnahmen seiner Interpretationen und auch eigenen Kompositionen werden seit 1986 in Argentinien, Peru und Schweden veröffentlicht. Er trat an Orten auf wie zum Beispiel:

Berliner Philarmonie, Germany
KUMU Museum of Modern Art, Estonia
Como Uma, Paro- Kingdom of Bhutan
Rabindranath Tagore Cultural Center, Kolkata-India
Festival d´ellaArmonia, Italy
Festival Internacional Ushuaia Clásica, Argentina
Festival Acéfalo de Música Experimental, Chile
Festival Iberoamericano de Música Contemporánea, Peru
Twents Guitar Festival, Netherlands
Uppsala International Guitar Festival, Sweden

Früher studierte Carlé Costa bei mehreren Lehrern und am Nationalen Konservatorium von Argentinien. In jüngeren Jahren gewann er zwei nationale Wettbewerbe: einen für Streichinstrumente, den anderen für Kammermusik, doch bald darauf vermied er es aus philosophischen und künstlerischen Gründen, seine Karriere durch das bestreiten von Wettbewerben zu entwickeln, weshalb er es in der heutigen Zeit ablehnt, Jury-Mitglied bei Wettbewerben jeglicher Art zu sein. Als Pionier der zeitgenössischen Musik in Lateinamerika gab er 1981 seine erste Meisterklasse für das National Conservatoryof Peru und 1984 die ersten beiden Seminare für zeitgenössische Gitarre in ganz Argentinien – nach fast 16 Jahren einer blutigen Diktatur behinderten diese und andere Dinge die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in allen ihren Ausprägungen, so auch für das Staatliche Conservatoium Buenos Aires. Einige seiner Kompositionen aus dieser Zeit gelten als Meilensteine des zeitgenössischen Repertoires – NN, TráficoPesado – Gitarrenquartett – (beide sehr wichtige Referenzen für die Entwicklung einer alternativen Art des Gitarrenspiels), Cantos und Piedra, Visionessobre las 9 rocas -für Klavier-.

Costa entwickelt in früheren Jahren eine intuitive Verbindung mit freier Improvisation mit einer eigenen Sprache, die von der multimedialen Improvisationsgruppe Vario 6 aus Köln – Deutschland – anerkannt wurde, als er 1982 mit ihnen im Goethe-Institut Buenos Aires spielte. Später gründete er die Multimediagruppe Cuarteto de MediosMúltiples, mit den Tänzern Rhea Volij und anderen, die hauptsächlich mit nicht-musikalischen Instrumenten arbeiteten: zerbrochene Objekte, um ungewöhnliche, verfeinerte Klänge zu erzeugen, jedoch aus einer unvorhersehbaren Quelle. Diese Gruppe trat beim Kommunalen Radio Buenos Aires beim 1. „Contemporary Music Festival“ des EINMC sowie an anderen Veranstaltungsorten und Kulturzentren auf.

Er malt und fotografiert, stellt aus und lernt Tai Chi Chuan mit Sifu Ma Tsun Kuen, wobei er einen integrativeren Weg in der Kunst beginnt. In den 90ern verließ er Buenos Aires, um in den Wäldern nordwestlich von Argentinien zu leben. Er betrachtet diesen Teil seines Lebens als einen Schmelztiegel für eine innere Alchemie, eine äußerst wichtige Studie über Natur und Stille, Volkstraditionen; er entdeckte Gitarre, die Musiksprache und künstlerische Formen aus einer anderen Perspektive wieder. Bis heute erholt sich Costa ständig in seiner kreativen Arbeit, weshalb seine Meinung als wichtiger Bezugspunkt für die Kunst angesehen wird.

Er komponiert im Auftrag für internationale Solisten, Orchester, Choreographen und Musikfestivals. Einige seiner Musikstücke wurden von dem französischen Verlag “Edition Lemoins” sowie “Ex tempore” und “Chanterelle” aus Deutschland veröffentlicht. In letzter Zeit bereitet “DeSantisPublications” aus Berlin einen großen Teil seiner Kompositionen nicht nur für die Gitarre, für Klavier, Flöte, Orchester und Kammermusik sowie pädagogische Werke auf.

Donnerstag 30. Mai
20:00 Uhr
Arkezaal

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